Narzissen

Beginne mit Narzissen, und zwar so früh wie möglich. Sie brauchen nämlich zum Wurzeln höhere Temperaturen und mehr Zeit als andere Zwiebelpflanzen. Setze die Zwiebeln etwa 8 cm tief in die Erde und bevor der Frost kommt, decke sie noch mit einer "Decke" aus Gras, Laub oder Zweigen ab.

Tulpen

Wenn du dich im Frühling an schönen Tulpenbeeten erfreuen möchtest, gönne ihnen Boden mit hochwertigem Kompost gemischt mit Cererit. Setze die Zwiebeln tiefer als Narzissen, ruhig auch 12 cm.

Hyazinthen

Mit Hyazinthen kannst du dir am meisten Zeit lassen. Es reicht völlig aus, wenn du sie Ende Oktober pflanzt. Setze sie ähnlich wie Tulpen in eine Tiefe von ca. 10 – 12 cm. Achte auch auf die Abstände, damit die Pflänzchen Platz haben. Setze sie mindestens 20 cm voneinander entfernt. Damit sie große und regelmäßige Blüten entwickeln, ist es auch für sie gut, den Boden mit Kompost und Cererit zu düngen.

Was noch pflanzen?

Die Auswahl an Zwiebelpflanzen auf dem Markt ist riesig. Neben dem beliebtesten Frühlings-Trio Narzisse-Tulpe-Hyazinthe kannst du auch zwischen Traubenhyazinthen, Lilien, Schneeglöckchen, Krokussen oder Schwertlilien wählen. Auch Zierlauch kann im Garten eine große Schau abliefern.

Vorsicht vor Pilzbefall!

Wenn der Winter nicht allzu hart und lang wird, sollten Wühlmäuse für deine Blumenbeete keine Gefahr darstellen. Die Zwiebeln schmecken ihnen nicht besonders. Allerdings könnten verschiedene Pilze sie befallen, deshalb lohnt es sich, jede Zwiebel vor dem Pflanzen zu beizen, zum Beispiel in Kaliumpermanganat.

Auch Schachtelhalm hilft

Wer auf chemiefreies Gärtnern Wert legt, kann Kaliumpermanganat durch ein Bad in heißem Wasser oder in Schachtelhalmbrühe ersetzen. Achte jedoch sorgfältig auf die Temperatur des Bades! Wenn sie 50°C überschreitet, wird die Zwiebel zerstört.

Und nicht zuletzt - wenn der Herbst trocken ist, vergiss nicht, alle Zwiebeln zu gießen!

Foto: ceskestavby.cz