Damit sie sich „rosig" ausschlafen können...

Im feuchten und noch relativ warmen Herbstwetter gedeiht der Sternrußtau. Du erkennst ihn leicht an den dunklen und sich allmählich vergrößernden Flecken auf der Blattoberseite. Wenn du die Rosen nicht rechtzeitig mit einer Spritzung behandelst (z.B. Discus oder Dithane DG Neotec), befällt der Pilz auch andere Teile der Pflanze und die geschwächte Rose erfriert. Da sich die Sporen über die Luft verbreiten, wird der Sternrußtau auch andere Rosen in der Umgebung gefährden. Besprühe sie zur Vorbeugung lieber auch. Reiße alle beschädigten Blätter ab, sammle auch die bereits abgefallenen ein und vernichte sie.

Schneide Rosenbüsche und -stämmchen zurück - nicht mehr als auf fünf bis acht Augen von unten und so, dass du die Pflanze nicht verdichtest und sich die Zweige nicht kreuzen.

Vor Frost schütze die Rosen mit Reisig. Du kannst auch Erde anhäufeln und die ersten Augen bedecken.

Foto: Miroslav Frýdl