Erd-Burzeldorn und Ginseng: Vitalitätsquellen in jedem Alter
Ginseng und Tribulus haben ähnliche positive Wirkungen auf die menschliche Gesundheit. Am häufigsten wird ihnen ein Einfluss auf die Erhaltung der umfassenden Lebenskraft bis ins hohe Alter zugeschrieben. Beide wirken sich positiv auf die Gesundheit des Körpers und die Harmonisierung des Geistes aus. Die Anwendungsmöglichkeiten für therapeutische Wirkungen sind daher außerordentlich vielfältig.
Ginseng ist nicht gleich Ginseng
Wenn dir die Verwirrung bei der Bezeichnung von Ginseng unwichtig erscheint, kannst du diesen Absatz überspringen. Wenn dich jedoch die Vielzahl von Ginseng-Arten, die ihre magischen Wirkungen anbieten, nicht schlafen lässt, lies weiter – du wirst gleich alles erfahren. Als Ginseng werden heutzutage viele Pflanzenarten bezeichnet, von denen einige nicht einmal miteinander verwandt sind und ihre Benennung sich lediglich von der Ähnlichkeit der Wirkungen mit dem berühmten echten Ginseng (Panax ginseng) ableitet. Der echte Ginseng selbst wird dann nach dem Anbauort in koreanischen, mandschurischen oder chinesischen Ginseng unterteilt, kann aber gleichzeitig auch nach der Verarbeitungsweise (z.B. roter, weißer Ginseng) und anderen Merkmalen bezeichnet werden. Eine ganze weitere Reihe von Ginseng-Arten mit verschiedenen Zusatzbezeichnungen leitet sich dann von der Gattung Panax selbst ab, es handelt sich also um Verwandte des bekanntesten Vertreters dieser Gattung, des echten Ginsengs.
Der am häufigsten verwendete und am besten erforschte dieser nächsten Verwandten ist der amerikanische Ginseng (Panax quinquefolius, fünfblättriger Ginseng). Er gleicht den Blutdruck aus, erhöht die Abwehrkraft und verbessert die Verdauung. Diese wunderbare Pflanze der Unsterblichkeit und Langlebigkeit, die du als Tee zubereiten kannst, kannst du bei Pěstík kaufen.
Viele weitere Pflanzen, die sich mit der Bezeichnung Ginseng schmücken, wirst du jedoch in der Gattung Panax vergeblich suchen. Das schmälert aber keineswegs ihre gesundheitlichen Wirkungen. Zum Beispiel wird der sehr bekannte sibirische Ginseng (Eleutherococcus senticosus, Taigawurzel) zur Regeneration des Organismus verwendet, erhöht die Immunität und hilft auch gegen Müdigkeit. Pěstík hat ihn für dich vorbereitet.
Tribulus terrestris: Wiederentdecktes Allheilmittel
Tribulus terrestris ist eine uralte Heilpflanze, die heute vor allem als Aphrodisiakum bekannt ist. Bei beiden Geschlechtern hilft sie, den Hormonspiegel zu regulieren. Auch Menschen mit Nieren- oder Leberproblemen schätzen sie, sie senkt den Blutdruck und den Cholesterinspiegel und trägt insgesamt zur Regeneration des Organismus bei. Die ganze Pflanze ist heilkräftig, aber am häufigsten wird für die Zubereitung eines Aufgusses ihr Kraut verwendet, das du bei Pěstík findest.
Anzucht von Tribulus und Ashwagandha aus Samen
Im Sortiment findest du Samen von Tribulus und indischem Ginseng (Withania somnifera, Schlafbeere), der für seine antioxidativen Eigenschaften bekannt ist, die Stressresistenz erhöht und Energie verleiht. Beides kannst du im Garten oder im Topf anbauen.
Tribulus ist eine einjährige Pflanze. Die Pflänzchen aus Samen ziehst du im Frühjahr zu Hause vor. Achte auf gleichmäßige Feuchtigkeit und gute Belüftung. Die Samen beginnen nach zwei Wochen zu keimen, es kann auch länger dauern. Wenn es wärmer wird, kannst du sie mit etwa 20 cm Abstand im Garten auspflanzen. Sie gedeihen auch in Töpfen gut, aus unserem Sortiment kannst du das Kräutersubstrat Vita Natura ausprobieren.
Indischer Ginseng ist eine mehrjährige Pflanze, die Sonne liebt, aber keinen Frost verträgt. Daher wird sie bei uns entweder als Kübelpflanze oder als einjährige Pflanze kultiviert. Im zweiten Fall werden im Herbst die ganzen Pflanzen geerntet und getrocknet und im nächsten Jahr aus Samen wieder neue gezogen. Während der Saison sollte mit organischen Düngern nachgedüngt werden.

