Perfekter Kompost
Kompost ist ein hochwertiger Dünger, den jeder zu Hause im Garten selbst herstellen kann. Durch Kompostierung wird aus Bioabfall ein humushaltiges Material, das organische und mineralische Stoffe sowie Wasser enthält. Diese Stoffe stehen dann den Pflanzen zur Verfügung.
Was kann kompostiert werden?
- Obst- und Gemüsereste
- Kaffee- und Teereste
- Backwarenreste
- Eier- und Nussschalen
- Einstreu von Haustieren
- gemähtes Gras, Laub und Zweige
- Sägespäne, Hobelspäne, Rinde
- Holzasche
- Mist von Haus- und Nutztieren
- Federn, Haare
Was nicht kompostieren?
- Unkraut
- Knochen
- Öle und Fette vom Braten
- von Krankheiten befallene Zweige und Pflanzen
- chemisch behandelte Materialien und Pflanzen
Was womit mischen?
Halte dich an die Grundregeln und dein Kompost wird immer erstklassig sein.
Mische: Feuchtes mit Trockenem / poröse Materialien mit dichten / Braunes mit Grünem.
Wie geht das?
Zum Kompostieren eignet sich ein Komposter, oder du schichtest es einfach auf einen Haufen, wie es unsere Großmütter gemacht haben. Auf den Boden gehört grobes und luftiges Material, das für Belüftung sorgt. Ideal dafür sind abgebrochene Äste oder verholzte Stängel. Damit der Kompost gleich zu Beginn in Gang kommt, kannst du auch etwas Stallmist beimischen. Vergiss nicht, auch etwas Erde hinzuzufügen. Richtig angelegter Kompost beginnt sich innerhalb einer Woche zu erwärmen. Das ist richtig! Es bedeutet, dass die Mikroorganismen arbeiten. Nach 1-2 Monaten muss der Kompost umgesetzt werden – durchmischen.
Was kontrollieren?
Feuchtigkeit – nimm etwas Kompost in die Hand und drücke ihn so fest du kannst. Wenn zwischen den Fingern kein Wasser erscheint – ist es richtig. Beim Öffnen der Faust muss die Masse zusammenhalten und die Form behalten. Wenn der Kompost feucht ist und nicht hält, setze ihn um und füge trockenes Material hinzu. Ist er hingegen zu trocken, befeuchte ihn mit Brauchwasser.
Luft – für ausreichende Luftzufuhr setze den Kompost 4 – 8 Wochen nach seiner Anlage um.
Temperatur – höhere Temperatur in den ersten Wochen nach Anlage des Komposts ist ein Beweis für einen guten Kompostierungsverlauf. Wenn sich der Kompost nicht erwärmt, ist er wahrscheinlich zu trocken oder hat keine geeignete Zusammensetzung. Eine weitere Möglichkeit ist, dass die Menge nicht ausreicht.
Bonus
Du kannst den Kompost mit Pflanzen wie Kürbissen, Zucchini oder Gurken bepflanzen. Die Blätter bilden einen Schutz vor der Sommersonne, und wenn er bepflanzt ist, vergisst du sicher nicht zu kontrollieren, ob er gegossen werden muss.

