Welche Gartenblume ist deiner Meinung nach die schönste?

Du kannst deinen Garten mit so vielen Blumen verschönern, dass es oft schwierig ist, sich zwischen ihnen zu entscheiden. Und die allerschönste auszuwählen? Das ist meist völlig unmöglich. Zur Inspiration haben wir für dich 5 Blumen ausgewählt, die zu den Gartenklassikern gehören. Mit ihren herrlichen Blüten in verschiedenen Formen und Farben werden sie dich wahrscheinlich nicht so schnell langweilen.

Rose, die Königin der Blumen

Die luxuriöse Eleganz der Rosen erweckt den Eindruck, dass ihre Kultivierung außerordentlich schwierig sein muss. Das stimmt aber nicht ganz. Wenn du den richtigen Standort wählst und die grundlegenden Pflegeregeln beachtest, werden die Rosen auch in deinem Garten gedeihen. Rosen brauchen einen sonnigen Standort mit Beschattung während eines kürzeren Teils des Tages. Mit ganztägiger Sonnenhitze wirst du ihnen meist keinen Gefallen tun. Pflanze sie aber keinesfalls in völligen Schatten oder unter ausgewachsene Bäume. Der ideale Platz ist zudem ausreichend luftig.

Wurzelnackte Rosen werden im Herbst oder im zeitigen Frühjahr gepflanzt, Containerrosen das ganze Jahr über. Vergiss beim Pflanzen nicht den Kompost. Der Wurzelhals sollte 3 - 5 cm unter dem Bodenniveau bleiben. Über den geeigneten Pflanzabstand für den jeweiligen Typ informiere dich bereits beim Kauf. Viele Rosenarten erfordern auch einen regelmäßigen Frühjahrsschnitt. Gönne den Rosen ausreichend Nährstoffe. Du kannst einen der Universaldünger wählen, z. B. Cererit, oder einen speziellen Rosendünger wie Floria Organo Rosen.

Rosen unterscheiden sich nicht nur in der Farbe. Du kannst aus mehreren Arten wählen, die sich in Wuchs, Form und Größe der Blüten, aber teilweise auch in den Pflegeansprüchen unterscheiden. Ob du botanische, Tee-, Kletter-, Bodendecker- oder Strauchrosen wählst, vergiss nicht, dir immer den genauen Namen zu notieren. Solltest du nämlich beim Anbau auf ein Problem stoßen, wird die Suche nach einer Lösung mit der Kenntnis der Art und des Namens viel einfacher sein.

Lavendel - duftende Romantik

Lavendel bringt eine nahezu mediterrane Atmosphäre in deinen Garten. Er lockt auch Schmetterlinge und Bienen in den Garten. Die zart violetten, weißen oder rosafarbenen, frisch duftenden Blüten kannst du zur Dekoration deines Zuhauses verwenden, getrocknet zum Beduften deines Kleiderschranks oder auch zur Zubereitung eines beruhigenden Tees. Im Anbau ist Lavendel anspruchslos. Er bildet einen reich verzweigten Strauch, der im Frühjahr jährlich zurückgeschnitten werden muss. Er benötigt einen sonnigen Standort und durchlässigen Boden. Er gedeiht auch in einem Gefäß auf der Terrasse. Er wird entweder aus gekauften Setzlingen oder aus eigener Aussaat aus Samen bzw. durch Stecklingsvermehrung kultiviert. Im Beet ergänzt er sich hervorragend mit Rosen.

Anspruchslose Tagetes verbessern die Bodenqualität

Tagetes oder Studentenblumen gehören zu den außerordentlich anspruchslosen Einjährigen, erhältlich in einer riesigen Auswahl an Varianten, von hohen gefüllten mit kräftigerem Wuchs bis hin zu Miniatur-Arten, die für Balkonkästen geeignet sind. Farblich bieten Tagetes alle möglichen Kombinationen von Gelb, Orange und Rotbraun. Die Pflanzen blühen den ganzen Sommer über intensiv. Sie werden entweder aus Direktaussaat oder aus vorgezogenen Setzlingen kultiviert, die auch ein absoluter Anfänger am Fenster vorbereiten kann. Aber Vorsicht, sie sind sehr frostempfindlich. Sie benötigen einen sonnigen Standort mit durchlässigem Boden.

Eine interessante Eigenschaft dieser dankbaren Pflanze ist die Fähigkeit, umliegende Pflanzen vor einer ganzen Reihe von Insektenschädlingen zu schützen. Tagetes sind auch als Bodenheiler bekannt. Sie sind außerordentlich wirksam zur Bekämpfung von Bodennematoden, die der Schrecken von Wurzelgemüse und Knollenpflanzen sind. Zur Bodensanierung ist der Anbau von Tagetes an der betreffenden Stelle mindestens für eine Dauer von 100 Tagen erforderlich, danach kann der gesamte Bestand als Gründüngung verwendet werden.

Dahlien begeistern mit unzähligen Formen und Farben

Obwohl du Dahlienknollen jedes Jahr im Frühling pflanzen und im Herbst zur Überwinterung ausgraben musst, werden sie dir deine Mühe mit ihrer Schönheit sicherlich vergelten. Nach dem Aufbau der Blüten werden sie in zehn Grundgruppen eingeteilt, z.B. einfache, Anemonen-, Pompon-, Päonien-Dahlien und weitere. Dahlien gedeihen an einem sonnigen, windgeschützten Standort. Im Schatten wachsen Dahlien zwar, blühen aber wenig. Hohe Sorten müssen an einen Stützpfahl angebunden werden. An den Boden stellen sie keine hohen Ansprüche, bei richtiger Düngung kannst du sie viele Jahre lang sogar am selben Platz kultivieren. Pflanze sie erst ins Freie, wenn die Gefahr von Nachtfrösten vorüber ist. Wenn im Herbst der oberirdische Teil der Dahlien erfriert, ist die richtige Zeit gekommen, sie für den Winter in einen frostfreien Raum zu bringen (z.B. in eine Kiste mit Sand oder Hobelspänen). Kontrolliere sie auch während des Winters regelmäßig, schimmelige Knollen entsorge.

Pfingstrosen, eine Pracht für Jahrzehnte

Pfingstrosen gehören zu den anspruchslosen Stauden mit herrlichen Blüten und großer Vitalität. Früher kam kein Garten ohne sie aus. Du kannst zwischen krautigen und strauchigen wählen. Die beste Pflanzzeit ist der August. Wähle für Pfingstrosen einen sonnigen Standort mit durchlässigem, nährstoffreichem Boden. Sie werden in Gruppen, aber auch als Solitärpflanzen schön aussehen. Sie mögen kein Umpflanzen, an einem Standort werden sie auch fünfzehn Jahre lang gedeihen. Krautige Pfingstrosen freuen sich über das Mulchen des umgebenden Bodens, das Entfernen verblühter Blüten und Nachdüngen. Im Herbst schneide die Stängel der Pfingstrosen zurück. Bei strauchigen Pfingstrosen Vorsicht vor Überdüngung, die zu schlechtem Ausreifen des Holzes und Erfrieren führt. Dünge sie nur sehr mäßig. Geeignet sind Mineraldünger mit Phosphor für bessere Blüte.