Haben Sie einen Gartenteich? Bevor der Frost kommt, widmen Sie ihm etwas Pflege. Während einige Pflanzen den Winter über ruhig am Boden ruhen können, brauchen Seerosen Wärme!

Es gibt zwei Arten von Wasserpflanzen. Um frostharte Wasser- und Sumpfpflanzen müssen Sie sich keine Sorgen machen, wenn Ihr Teich ausreichend tief ist. In einer Tiefe von etwa 50 cm sollte ihnen selbst bei strengem Frost nichts passieren.

Bei wärmeliebenden Pflanzen, zum Beispiel den beliebten tropischen Seerosen und Wasserhyazinthen, ist es umgekehrt. Diese holen Sie vor dem Frost lieber aus dem Teich, setzen sie in ein Gefäß mit Wasser und lassen sie den Winter über bei Temperaturen zwischen 15 Grad und normaler Zimmertemperatur zu Hause überwintern.

Wenn Sie Fische aus einem ähnlichen Klimabereich wie unserem halten, sollte es kein Problem geben, sofern Ihr Teich mindestens einen Meter tief ist und einen sandigen oder schlammigen Boden hat, wo sie sich verstecken können. In Sicherheit überwintern sie am Grund. Dasselbe gilt für Wasserschildkröten (z.B. Rotwangen-Schmuckschildkröte).

Auf jeden Fall sollten Sie den Teich im Herbst reinigen – sammeln Sie mit einem Netz herabgefallenes Laub und Pflanzenreste – und lassen Sie ihn nicht zufrieren.

Warum?

  • Wenn Fische und Schildkröten im Teich überwintern, ersticken sie.
  • Wenn längerer strenger Frost kommt, friert die Oberfläche zu stark zu und das Eis zerstört auch frostharte Pflanzen am Grund.

Was tun, damit die Oberfläche nicht zufriert?

  • Wenn vertrocknete Pflanzenstängel aus dem Teich ragen, schneiden Sie diese vor dem Winter niemals ab, sie bilden natürliche Belüftungsöffnungen.
  • Geben Sie Zweige oder etwas Stroh ins Wasser.
  • Wenn die Oberfläche dennoch zufriert, brechen Sie sie auf. Schlagen Sie vorsichtig ein Loch oder gießen Sie heißes Wasser auf das Eis.